stempel peer review webDas Peer-Review-Verfahren ist, vor allem in englischsprachigen Wissenschaftszeitschriften, zu einer Art Standardprozedur der Qualitätssicherung geworden. Einige Verlage nutzen diese Vorgehensweise auch, um Buchmanuskripten und Buchreihen einen Qualitätsgarant beizumessen. So hat sich auch der res publica Wissenschaftsverlag entschieden, ein Peer-Review-Verfahren für seine Autorinnen und Autoren, auf freiwilliger Basis, anzubieten.

Sollten Sie Interesse am publizieren in unserem Peer-Review Programm haben, kontaktieren Sie uns bitte über unser Kontaktformular für Autoren und Herausgeber .

Übersicht der Peer-Review-Verfahren

Was bedeutet wissenschaftliche Qualitätssicherung?

Qualitätssicherung ist in allen Bereichen und damit auch bei der wissenschaftlichen Publikation von größter Wichtigkeit. Aber was gehört zur wissenschaftlichen Qualitätssicherung? Qualitätsmerkmale sind:

Welches Verfahren wird im res publica Wissenschaftsverlag angewendet?

Der res publica Wissenschaftsverlag wendet das Double-Blind-Verfahren an. Die Gutachterinnen und Gutachter bekommen das zu begutachtende Manuskript vom Verlag zugeschickt. Das Manuskript enthält hierbei keine Autorennamen oder sonstige Informationen, an denen Gutachterinnen und Gutachter ableiten könnten, wer diesen Text verfasst hat. Genauso wissen, die Autorinnen und Autor nicht durch wenn die Begutachtung ihres Textes erfolgt.

Darüber hinaus nimmt der Verlag eine eigene Kontrolle des Textes und der Gutachten vor. Hierbei ist das Ziel, ein sicheres, transparentes und objektives Peer-Review zu garantieren. Unter anderem gilt es ein mögliches Fehlverhalten von Gutachterinnen und Gutachtern, wie es 2019 aufgedeckt wurde, vorzubeugen. In diesem Fall gab es 433 Verdachtsfälle, in denen Autorinnen und Autoren von Gutachterinnen und Gutachtern dazu gedrängt worden waren zusätzliche Zitate in ihre Texte mitaufzunehmen. Dies trat eine Debatte um die Glaubwürdigkeit des Peer-Review-Verfahrens los und brachte es öffentlich in Verruf.

Aus diesem Grund möchte der res publica Wissenschaftsverlag diese Prozesse für seine Autorinnen und Autoren wie auch Leserinnen und Leser so transparent und sicher wie möglich gestalten. Denn der Prozess des Peer-Reviews stärkt den wissenschaftlichen Diskurs und untermauert die aufgeführten Qualitätsmerkmale.

Das Verfahren ist ein freiwilliges Angebot an alle Autorinnen und Autoren und ist daher nicht verpflichtend. Nimmt eine Publikation am Peer-Review teil, ist dies später durch einen entsprechenden Stempel auf dem Buchcover zu erkennen.

Ablauf eines Peer-Review im res publica Wissenschaftsverlag

  1. Ein Manuskript trifft im Verlag ein.
  2. Der Verlag nimmt eine erste Sichtung und Begutachtung des Textes vor.
  3. Entspricht das Manuskript den verlagsinternen Kriterien werden durch den Verlag geeignete Gutachterinnen und Gutachter kontaktiert. Autorinnen und Autoren benennen 5-10 geeignete Personen für eine Begutachtung, die durch den Verlag ergänzt werden. Hierbei dürfen keine Interessenkonflikte vorliegen.
  4. Das Double-Blind-Verfahren startet.
  5. Das Manuskript wird zur externen Begutachtung an geeignete Gutachterinnen oder Gutachter, ohne Informationen zu den Autorinnen und Autoren, verschickt.
  6. Der Text wird im Rahmen der wissenschaftlichen Qualitätssicherung hinsichtlich seiner: Originalität, korrektem wissenschaftlichen Arbeiten, Thematische und theoretische Relevanz, Klarheit der Argumente, Reliabilität und Validität, Aktualität des Diskurses sowie Methodologische oder theoretische Weiterentwicklungen überprüft.
  7. Die Gutachterinnen oder Gutachter senden ihre Gutachten mit Korrekturvorschlägen und Anregungen zurück an den Verlag.
  8. Der Verlag nimmt eine interne Kontrolle der Gutachten vor. Daher gehen die Gutachten auf die im Rahmen der wissenschaftlichen Qualitätssicherung notwendigen Aspekte ein.
  9. Die Gutachten mit den Korrekturvorschlägen und Anregungen werden, ohne Informationen zu den Gutachterinnen oder Gutachtern, durch den Verlag an die Autorinnen und Autoren verschickt.
  10. Die Autorinnen und Autoren erhalten Gelegenheit Ihren Text entsprechend der Hinweise aus der Begutachtung zu überarbeiten bzw. Stellungnahme zu den Gutachten zunehmen.
  11. Das überarbeitete Manuskript trifft beim Verlag ein.
  12. Der Verlag nimmt eine erneute interne Begutachtung des Textes vor. Hierbei wird insbesondere überprüft, inwiefern die Vorschläge und Anregungen aus der externen Begutachtung im Rahmen der Überarbeitung des Textes aufgegriffen wurden.
  13. Wenn es keine Auffälligkeiten gab, ist das Peer-Review-Verfahren abgeschlossen.
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